pigmententfernung

Pigmentflecken: ein störender Makel


Pigmentierte Hautveränderungen insbesondere Altersflecken werden in zunehmendem Maße von den betroffenen Personen als kosmetisch störend empfunden. Altersflecken treten ab dem 50. Lebensjahr bei jeder 2. Frau und bei jedem 5. Mann auf. Da solche Zeichen des Alterns zunehmend unerwünscht sind, steigt die Bereitschaft an, diese durch privat bezahlte Behandlungen beseitigen zu lassen.
 Es gibt vielfältige Arten pigmentierter Hautveränderungen, die sich jedoch untereinander grundsätzlich in ihren morphologischen und histologischen Eigenschaften unterscheiden. Aus diesem Grunde sollte die Bewertung und ggf. Therapie pigmentierter Läsionen grundsätzlich Ärzten mit Spezialkenntnissen vorbehalten sein.
 Gutartige pigmentierte Läsionen wie der Lentigo simplex, der Lentio senilis (Alters- oder Sonnenflecken) und viele andere Arten von Nävi können mit Lasergeräten auf verschiedene Weise behandelt werden. Pico- und Nano-Laser strahlen kurze Lichtpulse ab, die aufgrund ihrer Wellenlänge selektiv vom Hautpigment Melanin absorbiert werden. Die Laserbehandlung selbst ist unkompliziert und wird in der Regel ohne oder mit oberflächlicher Betäubung ambulant durchgeführt.


Die Wahl der richtigen Wellenlänge: ein entscheidender Faktor für den Erfolg der Behandlung


Die Art des Lasers entscheidet, Pigmente welcher Farbe besonders gut behandeln werden können, und welche Farbe weniger stark auf die Behandlung anspricht. Rubin-Laser, die im nahen Infrarot-Bereich arbeiten, haben sich in der Praxis als universell einsetzbar erwiesen. Aufgrund der starken Absorption der Rubin-Laser-Strahlung durch das Hautpigment Melanin sind diese besonders gut zur Behandlung natürlicher Pigmentflecken geeignet. Patienten tolerieren die Laserbehandlung meist ohne Betäubung; nur in Einzelfällen wird mit oberflächlicher Anästhesie gearbeitet.
 Die Wellenlänge des Rubin- oder Nd:YAG-Laserlichts wird von den Farbpigmenten der Hautveränderungen spezifisch aufgenommen. Durch die übertragene Energie werden eingekapselte Farbteilchen schlagartig aus den Bindegewebskapseln fragmentiert. Anschließend werden die gespaltenen Teilchen epidermal und lymphatisch abgebaut. Unmittelbar nach der Laserbehandlung erscheint die bestrahlte Hautpartie für 10 – 20 min weißlich. Danach wird sich für ca. 1 – 2 Wochen leichter Schorf bilden.
 Pigmentierte Läsionen können außerdem auch durch abtragende Laser behandelt werden. Hier ist zwischen „kalter Ablation“, etwa mit dem Dermablate Erbium:YAG-Laser, und Vaporisation wie mit dem QuadroStarPRO mit gelbem oder grünem Licht zu unterscheiden